Die Skulptur im historischen Wandel von der Renaissance bis heute – Dr. Marta Cencillo Ramírez
„Verraten Sie mir das Geheimnis Ihres Genies“, fragte der Papst Michelangelo. Wie haben Sie die Skulptur von David erschaffen – dieses Meisterwerk aller Meisterwerke?“ Michelangelo antwortete: „Ganz einfach. Ich entfernte alles, was nicht David ist“
Mit den Händen zu erschaffen ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis, in unserer Natur verankert. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der menschlichen Kultur und Zivilisation. Ich lade Sie ein, einen lebendigen Blick auf die Geschichte und Vielfalt der Skulptur im Grenzbereich zur Plastik, Installation und Architektur zu werfen: Von Michelangelo bis Katharina Fritsch.
Dr. Marta Cencillo Ramírez

Das Stillleben im Wandel der Zeit – Dr. Marta Cencillo Ramírez
Ein Hochgenuss für das Auge, zeitlose Schönheit zum Staunen: Stillleben. Begleiten Sie uns in einige Museen der Stadt Köln und in den Räumen der Karl Rahner Akademie auf eine Zeitreise durch die Entwicklung des Stilllebens im europäischen Raum. Stillleben gewähren Einblicke in vielschichtige Bedeutungsebenen, regen zum Nachdenken an und faszinieren mit illusionistischen Details in atemberaubenden Arrangements.
Auf unserer Entdeckungstour der Reize und der Vielfalt des Genres begegnen wir den unterschiedlichsten Motiven: Blumenkränze, prunkvolle Vorratskammern, Fruchtstücke, Mahlzeiten-, Fisch-, Jagd-, Blumen- und Bodenstillleben.
Dr. Marta Cencillo Ramírez

Die Kunst als Spiegel des gesellschaftlichen Wandels in Spanien (1885 - 1910) – Dr. Marta Cencillo Ramírez
Wie interpretierten Künstler den großen gesellschaftlichen Wandel Spaniens zwischen 1885 und 1910? Es sind Werke, die berühren, uns treffen, vom Leben handeln!
Unsere Inspiration zur Beantwortung dieser Frage finden wir in den Erkenntnissen aus der vom 21. Mai bis 22. September 2024 in den Räumen A, B, C und D im Jerónimos-Gebäude des Prado-Museums gezeigten Ausstellung. Sie untersuchte, wie sich die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die Spanien zwischen 1885 und 1910 erlebte, in der Kunst niederschlugen.
Dr. Marta Cencillo Ramírez

Drei der herausragendsten Alten Meister Spaniens:
El Greco (1541-1614) / Diego Velázquez (1599-1660) / Francisco de Goya (1746 – 1828) – Dr. Marta Cencillo Ramírez
Ausgewählte, weltberühmte Namen Alter Meister der Spanischen Malerei
Die Reise beginnt im Zeitalter des Siglo de Oro: Toledo, Valencia, Sevilla und Madrid sind damals Kunstzentren Spaniens Goldenes Zeitalter, das zu den faszinierendsten Kapiteln der abendländischen Kunstgeschichte zählt. Ausgerechnet als im 17. Jahrhundert das bis dahin mächtigste Land Europas zusehends seine politische Vorherrschaft verlor und mit dem wachsenden Einfluss des Protestantismus konfrontiert ist, erreichte im Spannungsfeld zwischen König und Kirche die spanische Kunst ihre größte Blüte.
Die Kunstproduktion ist untrennbar mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des 17. Jahrhunderts verbunden. Es war die Ära von großen Meistern wie El Greco (1541–1614), Diego Velázquez (1599–1660), Francisco de Zurbarán (1598–1664) und Bartolomé Esteban Murillo (1617–1682). Wir legen unser Augenmerk auf die ersten beiden dieser Meister.
„Goya – Prophet der Moderne“: Von den heiteren Entwürfen für die königliche Teppichweberei bis zum albtraumhaften Spätwerk: José de Goya y Lucientes (1746–1828) gilt als einer der größten und vielseitigsten Künstler Spaniens und als Wegbereiter der europäischen Moderne. Die beeindruckende Bandbreite seines Schaffensspektrums spiegelt sich zum Beispiel in dem großen Kontrast zwischen den offiziellen Auftragsarbeiten und den privaten Kabinettbildern zeigt.
1789 errang Goya die Position des Hofmalers am spanischen Königshof. Hier schuf er zahlreiche Porträts. Infolge einer schweren Krankheit verlor Goya sein Gehör. Dieser Schicksalsschlag und die gesellschaftlichen Umwälzungen der Französischen Revolution bewegten ihn zu einem tieferen und düstereren Blick auf die Dinge.
El Greco, Diego Velázquez, Francisco de Goya: Drei Inspirationsquellen für nachfolgende große moderne Künstler (z. B. Joaquín sorolla, Ignacio Zuloaga) und innovative Vorreiter.
Dr. Marta Cencillo Ramírez
Joaquín Sorolla versus Ignacio Zuloaga
Unterschiedlicher könnten die beiden Künstler nicht sein, und doch gibt es immer wieder gemeinsame Inspirationsquellen und Themen: Joaquín Sorolla und Ignacio Zuloaga repräsentieren zwei komplexe, miteinander verwobene Seiten Spaniens.
Der in Valencia geborene Künstler hat es wie kein anderer seiner Zeit verstanden, das Licht des Südens in Farbe zu fassen; seine sonnendurchfluteten Bilder haben selbst Zeitgenossen wie Claude Monet tief beeindruckt: JOAQUÍN SOROLLA, Spaniens Meister des Lichts, in seinen Anfängen in Paris deutlich von den französischen Impressionisten geprägt, wird aufgrund seines unverwechselbaren, ganz eigenen Stils in Europa und den USA gefeiert. Er gilt als bedeutendster spanischer Künstler der Jahrhundertwende. Neben der spanischen Landschaft und Strandszenen sind einfühlsame Porträts immer wiederkehrende Motive.
Kaum ein Künstler hat die Vorstellung, die man sich um 1900 im Ausland von Spanien machte, so sehr geprägt wie Ignacio Zuloaga: stolze Toreros und temperamentvolle Flamenco-Tänzerinnen; Kleinwüchsige, Bettler und Hexen, die das künstlerische Erbe von Altmeistern wie Diego Velázquez, El Greco und Francisco de Goya aufrufen; weite, unter gleißender Sonne verdorrte Landschaften; das einfache Leben der Landbevölkerung. In Zeiten zunehmender Industrialisierung und der beginnenden Orientierung Spaniens an der europäischen Moderne wollte Ignacio Zuloaga mit seinen Bildszenen, mit denen er international Erfolge feierte, die »spanische Seele« bewahren.
In unserem Seminar werden wir Tradition und Moderne in der spanischen Malerei anhand dieser beiden Maler erforschen und bei der genussvollen Betrachtung derer Werke kontroverse sozial-politische Positionierungen, Meinungen und unsere Eindrücke diskutieren.
Ich freue mich auf Ihre Teilnahme!
Auf den Spuren des Impressionismus in und um Paris
Dr. Marta Cencillo Ramírez
Art des Kurses: Seminar mit Exkursionen/Museumsbesuchen
Dozentin: Dr. Marta Cencillo Ramírez
„Vor 150 Jahren, am 15. April 1874, wurde in Paris die erste Impressionisten-Ausstellung eröffnet. Monet, Renoir, Degas, Morisot, Pissarro, Sisley und Cézanne waren „hungrig nach Unabhängigkeit“ und beschlossen, außerhalb offizieller Kanäle eine eigene Ausstellung zu veranstalten: Der Impressionismus war geboren. Den MalerInnen des Impressionismus gelang es, sich von den Regeln zu befreien, indem sie Atmosphäre, Lichtstimmungen und Farbeindrücke wichtiger nahmen, als das Wissen um die Natur.
Mit dem Thema Impressionismus erfuhr Paris in der Malerei einen ungeahnten Aufschwung. Die Seinekais, Boulevards und die Butte Montmartre wurden zu den Lieblingsthemen der Maler. Ob Carot, Cézanne, Gauguin und van Gogh – alle waren sie in der Weltstadt am Ufer der Seine.“ (Zitat aus Art in Work)
Reisen Sie mit mir im Seminarraum und im Museum vor Originalen auf den Spuren der ImpressionistInnen nach Paris und um Paris herum!
Wir blicken auf das Leben der AkteurInnen, versetzen uns in die Zeit und erleben die schwierigen Umstände, mit denen die Impressionisten zu kämpfen hatten. Wir genießen dabei die wunderbaren impressionistischen Gemälde, Highlights der Kunstgeschichte!
Einladung zu „Werkstattgespräch 01.2024 Willing“.
Es ist soweit: Ich kann Ihnen heute das erste Werkstattgespräch anbieten
Dr. Marta Cencillo Ramírez
Art des Kurses: Werkstattgespräch
Dozentin: Dr. Marta Cencillo Ramírez
Martin Willing, Künstler, Physiker und Forscher über kinetische Fragestellungen und Schwingungsvorgänge im Raum, bringt uns mit seinen schwingenden und sensibel reagierenden Stahlskulpturen zum Staunen!
Der international bekannte Künstler hat auch im Skulpturenpark Köln eine faszinierende Großskulptur stehen, aufwendig aus Einzelteilen zusammengesetzt, wasserstrahlgeschnitten, aus Titanstahl.
Doch wie entwickelt er seine reduzierten, klaren Arbeiten und was treibt den Künstler dabei an?
Martin Willing lädt uns zu einem Gespräch in sein Atelier ein:
Der Kuss und die menschliche Hand:
Zwei ikonische Themen in der Kunst , die uns berühren
Auf den Spuren dieser faszinierenden Motive
Dr. Marta Cencillo Ramírez
Art des Kurses: Seminar mit Exkursionen/Museumsbesuchen
Dozentin: Dr. Marta Cencillo Ramírez
Der Kuss: „Eine kleine Geste und eine große Inspiration für die Kunst. Kaum ein Ritual unserer Kultur zieht uns so nachhaltig in seinen Bann“.
Die Kunst um 1900 beschäftigte sich geradezu obsessiv mit dem Kuss.
Der Jugendstil entdeckte die ornamentalen Qualitäten des Motivs und im Symbolismus hatten die tödlichen Küsse von Sphinx, Vampir und Co. Konjunktur. Nach dem Ersten Weltkrieg blieb die Faszination der Kunst für den Kuss lebendig und erreichte im Expressionismus einen weiteren Höhepunkt.
Neue, bisweilen auch politische Bedeutungen erhielt der Kuss seit den 1960er Jahren vor dem Hintergrund aktueller künstlerischer und gesellschaftlicher Diskurse: Themen wie Identität, Feminismus, (Homo-)Sexualität und Körper beschäftigen Künstler/innen bis heute“ (Text zur Ausstellung KUSS. VON RODIN BIS BOB DYLAN .2017, Bröhan-Museum, Berlin).
Auf den Spuren dieses faszinierenden Motivs begeben wir uns auf die Suche nach kultischen Beispielen in der Kunst und verfolgen das ästhetisch-provokative Motiv - von mythologischen Szenen der Renaissance bis hin zu den sehr zeitgenössischen Schablonen des Streetart-Künstlers Banksy. Exemplarisch betrachten wir einige Werke genauer, wie etwa Werke von Auguste Rodin, Franz von Stuck, Edvard Munch, Pablo Picasso und anderen.
Sie sind der Inbegriff der kreativen, göttlichen Schaffenskraft, Sinnbild der künstlerischen Genialität, Übertragungsmedium des Geistes auf das Material: Unsere Hände
„Mit unseren Händen be-greifen wir die Welt im wörtlichen und im übertragenen Sinn.
Hände spielen zu allen Zeiten für die Darstellung von Menschen in Malerei und Plastik eine zentrale Rolle. Handabdrücke finden sich bereits in den frühesten Höhlenmalereien. Im Porträt charakterisieren sie den Dargestellten fast so wie das Gesicht. Im Historienbild definieren sie die Beziehungen von Personen oder erzählen mit „sprechenden“ Gesten eine Geschichte“.
Ich lade Sie zu einer kleinen Reise in die Kulturgeschichte der Hand in der Kunst ein.
Wir schauen auf Ikonen der Kunstgeschichte wie die „Betenden Hände“, das am meisten reproduzierte Werk Dürers und gehen auf die Wirkung der verstörend-illusionistischen „Drawing Hands“ des niederländischen Künstlers M. C. Escher ein.
Wir hinterfragen neugierig die Bedeutung ästhetischer Handdarstellungen bekannter Maler (El Greco, Michelangelo Buonarroti, Leonardo da Vinci). Schmunzeln Sie mit einem Augenzwinkern etwa über Andy Warhols und Robert Fillious Projekt „24 Künstlerhände“ oder staunen Sie mit uns über Lorenzo Quinns gigantischer Skulptur „Support“ und seinem neueren Werk „Building Bridges“ (sechs 15 Meter hohe Handpaare, die eine bogenförmige Brücke über einen venezianischen Wasserweg bilden).
Sie sind herzlich willkommen!
Das Porträt in der Kunstgeschichte
Eine Reise von der Antike bis zu aktuellen Positionen
Dr. Marta Cencillo Ramírez
Art des Kurses: Seminar mit Exkursionen
Dozentin: Dr. Marta Cencillo Ramírez
Von Angesicht zu Angesicht: Das Porträt
… „Kaum ein anderes künstlerisches Genre spiegelt den Zeitgeist so direkt wider“ und widmet sich einem lebendigeren Motiv als das Porträt. Absicht des Porträts ist es, das Wesen bzw. die Persönlichkeit des Porträtierten zum Ausdruck zu bringen? In der Kunst ist das nicht immer so selbstverständlich und manches Mal ist ein Porträt auch gar nicht mit dem physischen Antlitz eines Menschen verbunden (Arman - Vertreter des Nouveau Réalisme - fertigte z. B. Porträts von Zeitgenossen an, indem er den Inhalt ihrer Papierkörbe in Glasvitrinen leerte).
Ob fragmentarisch, stilisiert, heroisch, typisiert-idealisiert oder abstrakt-verzerrt: Wir betrachten das Porträt vom antiken Bild über das Herrscher-Reiterporträt bis zum modernen Individualporträt. Wir werden die variationsreichen Formen des Porträts kennen lernen, wie etwa Brust- und Halbfiguren, Dreiviertelansichten, Profile oder face-to-face Frontalbilder.
Weltberühmte Highlights der Porträtkunst in der Kunstgeschichte stehen auf der Agenda. Prominente Porträts bekannter Museumssammlungen im Original (WRM, ML in Köln und K 20 in Düsseldorf) ergänzen den historischen Einblick.
Im 19. Jahrhundert erfährt die Porträtmalerei durch die Erfindung der Fotografie eine weitere Herausforderung. 150 Jahre Fotogeschichte werden wir auszugsweise dank einiger ausgewählter Beispiele so verschiedener Fotografen wie Henry Lee Miller, Richard Avedon und Thomas Struth hautnah erleben.
Es erwarten uns Piero della Francescas Ehepaar Montefeltre, Leonardo Da Vincis Mona Lisa, Albrecht Dürers Selbstbildnis im Pelzrock, Tizians Reiterbildnis Karl V nach der Schlacht zu Mühlberg, aber auch Gerhard Richters Emma (Akt auf einer Treppe), Max Ernst Freunde (Au rendez-vous des amis), Pablo Picassos Dora Maar, Franz Gertschs Marina und Luciano, Armans Accumulationen und viele spannende Kunstwerke mehr.
Meister der Illusion:
Diego Rodriguez de Silva y Velázquez (Juni 1599 – August 1660)
Hofmaler König Philipps IV und Virtuose des Siglo de Oro
Dr. Marta Cencillo Ramírez
Art des Kurses: Seminar mit Exkursionen
Dozentin: Dr. Marta Cencillo Ramírez
Meister der Illusion:
Diego Rodriguez de Silva y Velázquez
Diego Rodriguez de Silva y Velázquez (Juni 1599 – August 1660), Hofmaler König Philipps IV und Virtuose des Siglo de Oro. Er ist einer der gefeiertsten Meister der gesamten abendländischen Kunstgeschichte überhaupt.
„Manet nannte ihn ‚den größten aller Maler‘. Sein Meisterwerk Las Meninas, das ihn selbst bei seiner Brotarbeit, der PR für das spanische Königshaus, zeigt, während es die Majestäten in einen kleinen Spiegel in den Bildhintergrund verbannt, hat kluge Köpfe wie José Ortega y Gasset oder Michel Foucault nachhaltig beschäftigt und etwa Picasso derart beflügelt, dass er gleich 44 Variationen davon malte. Ob Monet oder Renoir, Corot oder Courbet, Degas oder Dalí und Francis Bacon, viele Stars der Kunstgeschichte haben Diego Rodríguez de Silva y Velázquez, der die Malerei zum intellektuellen Unterfangen nobilitierte und Bettler und Narren mit der gleichen Hingabe und Akribie porträtierte wie seine höfischen Auftraggeber, ihre Reverenz erwiesen“. (Deckblatttext von Taschen)
Staunen Sie mit mir über das Spiel von Licht und Schatten auf der Haut der dargestellten Protagonisten, den Glanz der Seidengewänder und die Textur der kostbaren Stickereien. „Ein visueller Hochgenuss, der verständlich macht, warum Velázquez’ Malerei Generationen von Künstlern beeinflusst hat“. (Kommentar des NDR)
Eine Feier der Farbe des Himmels und des Meeres
Die Farbe BLAU in der Kunst. Vom alten Ägypten bis Yves Klein
Dr. Marta Cencillo Ramírez
Art des Kurses: Seminar mit Exkursionen
Dozentin: Dr. Marta Cencillo Ramírez
Azur, Ultramarin, Indigo, Kobalt, Lapislazuli
… ich nehme Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geschichte der Farbe BLAU. „Welche Farbe kann sich rühmen, so viel Faszination auszustrahlen, so viele Facetten zu haben und so beliebt zu sein, wie die Farbe BLAU? Als zentrales Thema in der Kunstgeschichte lässt BLAU die Epochen in einen Dialog treten: von den ägyptischen Wandmalereien über die Fresken von Giotto und die Sternennacht von Van Gogh bis hin zu den sensationellen Monochromen von Yves Klein“.
(Hayley Edwards-Dujardin)
Entdecken Sie mit mir die Geschichte der Farbe BLAU in der Kunst anhand ikonischer Werke, die Sie faszinieren werden.








































